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  Sterbeethik, Sterbehilfe
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WernerGünzl
Pappelweg 9
78713 Schramberg-Sulgen

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Weil zu den Qualia, jene nur subjektiv, also von keinem anderen Menschen erlebbaren Erlebnisinhalte, auch und vor allem

das Erleben des eigenen Sterbens
das Erleben des eigenen Leidens
das persönliche Einschätzen des Schweregrades eines Leidens

gehören, und weil Leidtragende mitmenschliche Hilfe brauchen.

Hier ist aktive, oftmals fachmännische Hilfe notwendig, den aus den Qualia stammenden persönlichen Entscheidungen zum Ziel zu verhelfen.

Hier endet jede öffentliche Politik, jede Regierung, jede Fremdbestimmung des Individuums, da Qualia von ihrem Wesen her nicht demokratisierbar, regierbar, justiziabel sind.

Hier endet Politik und nachfolgend die Judikative.

Prof.Dr. Rupprecht, Berlin:

Das Recht auf einen selbst bestimmten Freitod (Suizid) zu
einer vom Individuum selbst bestimmten und erwählten Zeit ist ein Naturrecht des Menschen und ein evidentes Menschenrecht, das keiner weiteren Begründung bedarf [...] Das Recht auf einen selbst bestimmten und selbst zu vollziehenden Freitod mit medizinischer Unterstützung ist auch eine Konsequenz der Freiheit und Autonomie des Menschen [...]

Die Humanität verpflichtet, diese Aussagen von Menschen[, die nur selbst ihr Leiden, ihre Schmerzen und Qualen subjektiv empfinden können,] als berechtigte Ursachen ihres Sterbewunsches zu akzeptieren.

Daraus ergibt sich, dass auch psychische und seelische Ursachen allein (Depressionen) als Gründe für einen Sterbewunsch anzuerkennen sind. Hierzu gehört z.B. auch der Verlust von Angehörigen (Lebenspartner, Kinder, Enkel, nahe Freunde). Solche Verluste sind als Gründe für den Sterbewunsch und die Zurverfügungstellung eines Sterbemedikaments anzuerkennen [...]

Der Gesetzgeber [...] darf sich nicht mehr indirekt mitschuldig machen, dass jährlich Tausende von Suizidenten von Dächern springen, sich auf Bahngeleise legen oder andere unwürdige Formen des Freitodes wählen."